Präventionsschulung als Basis für ein institutionelles Schutzkonzept an der Franz-von-Assisi-Schule
Im Zentrum der zweiten schulinternen Lehrer*innenfortbildung dieses Schuljahres stand das Thema „Prävention von sexualisierter Gewalt“.
Dazu wurde das Kollegium vormittags zunächst von Julia Jostwerth, Mitarbeiterin der Präventionsstelle des Bistum Osnabrücks, geschult. Theoretisches Wissen zum Thema wurde damit erweitert, vertieft und „aufgefrischt“ und das Kollegium wurde mithilfe griffiger Methoden und praxisnaher Beispielsituationen sensibilisiert. Dies war eine gute Grundlage, um dann am Nachmittag anhand einer Risiko– und Potentialanalyse die Franz-von-Assisi Schule „unter die Lupe“ zu nehmen. Denn, wenn ein Schutzkonzept mehr sein soll als nur ein Papier in der Schublade, dann beginnt es genau damit!
„Sichere und unsichere Orte“ wurden seitens der Lehrkräfte identifiziert und es erfolgte die Auseinandersetzung mit den inhaltlichen Bausteinen eines Schutzkonzeptes unter der Fragestellung: Was haben wir schon? Und was benötigen wir noch?
Wir wollen als Schule ein sicherer Ort sein für Auszubildende und Mitarbeiter*innen, fortan eine Kultur des Hinschauens etablieren, Machtstrukturen identifizieren und für Machtmechanismen sensibilisieren. Dieser Tag war der Auftakt in eine gemeinsame und wirksame Positionierung gegen das Ausnutzen von Machtgefällen und das Ausüben von (sexualisierter) Gewalt - und somit die Basis für ein institutionelles Schutzkonzept an unserer Schule.